Jona, Sturm und ganz viel Hoffnung
Am 1. März 2026 wurde es bunt und lebendig in der Evangelischen Kirche in Höhn: Der Familiengottesdienst drehte sich rund um die Geschichte des Propheten Jona – und um die Frage, wie Gottes Liebe uns auch dann erreicht, wenn wir am liebsten weglaufen würden.
Der Wochenspruch aus Römer 5,8 stellte gleich zu Beginn klar: Gottes Liebe gilt uns bedingungslos. Ein besonderer Moment war das „Seifenblasengebet“. Mit den Worten „Gott, mein Gebet fliegt zu dir wie Seifenblasen. Meine Gedanken kommen bei dir an. Was ich auf dem Herzen habe – du hörst mich.“ stiegen schillernde Seifenblasen in die Höhe und erfüllten die Kirche mit einer spürbar leichten, hoffnungsvollen Atmosphäre.
Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und der Bibeltext aus Matthäus 8 über die Stillung des Sturms gehört. Die Verbindung zur Jona-Geschichte wurde schnell deutlich: Gott ist da – mitten im Sturm.
Ein echtes Highlight waren die drei szenischen Erzählungen rund um Jona. Mit einer Handpuppe, viel Humor und starken Bildern brachte das Familiengottesdienstteam die alte Geschichte überraschend aktuell auf die Bühne. Kindgerecht erzählt – und zugleich mit Tiefgang für Erwachsene. Immer wieder wurde die Gemeinde aktiv einbezogen, sang Lieder aus dem Kindergesangbuch und machte begeistert mit.
Im Anschluss wurde das Fischsymbol aufgegriffen und seine Bedeutung erklärt – von Jona bis zu den ersten Christinnen und Christen. So schlug der Gottesdienst eine Brücke vom Alten ins Neue Testament und in unseren Alltag.
Bei einer Mitmach-Aktion konnten Fürbitten auf Karten geschrieben werden. Diese persönlichen Anliegen wurden später gemeinsam vor Gott gebracht – ein berührender Moment der Verbundenheit.
Nach dem Gottesdienst blieb noch Zeit für Begegnung bei Tee und Plätzchen. Viele nutzten die Gelegenheit zum Austausch – und genossen die offene, herzliche Gemeinschaft.
Der nächste Familiengottesdienst findet am 19. April 2026 um 11:00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Höhn statt. Herzliche Einladung!
Text: Rotraud Weber, Fotos: Irene Schneider














