Weltgebetstag 2026 in der Fehl-Ritzhäuser Kirche
Dieses Jahr zum letzten Mal in dieser Form in Fehl-Ritzhausen.
Warum? Ab 1.1.2027 steht sie nicht mehr für die Gemeinde zur Verfügung, sprich: sie steht zum Verkauf!
Da passt das diesjährige Motto vom Weltgebetstag wie für die Fehl-Ritzhäuser Kirche gemacht.

Kommt! Bringt eure Last.
Pünktlich um 19.00 Uhr begann der Gottesdienst. 60 Besucher (inclusive 2 Männer) füllten den Kirchenraum. Nach der Begrüßung wurde das Land Nigeria vorgestellt. Gemeinsam wurde aus der Gebetsordnung gesungen und gelesen. In der Predigt von Pfarrerin Lara Schütz wurden 3 Schicksale von Frauen aus Nigeria vorgestellt, die uns plausibel machten, was für Lasten Frauen zu tragen haben in Nigeria.
Nach der Predigt konnten wir auch sinnbildlich mit einem Stein unsere Lasten vor den Altar ablegen.
Der Gottesdienst wurde traditionell mit dem Lied: Der Tag ist um die Nacht kehrt wieder beendet.
Bevor es zum gemütlichen Teil mit leckerem Essen und Getränken ging, erzählte Loni Wagner nochmal von dem Fehl-Ritzhäuser Kirchengebäude. Das schöne bunte Fenster im Osten, das bei Sonnenaufgang die bunten Farben auf den Boden widerspiegelt. Zum Westen hin sind große Fenster, damit die Gottesdienstbesucher auch das Dorf Stockhausen-Illfurth sehen können und somit auch eine Verbindung zwischen Stockhausen-Illfurth und Fehl-Ritzhausen besteht. So war ursprünglich der Gedanke von Pfarrer Wolf, unter dessen Regie das Gebäude erbaut wurde.

In den letzten 10 Jahren haben wir gerne in diesen Räumlichkeiten gefeiert, weil sie barrierefrei sind. Dieses Jahr wäre besonders zu erwähnen, dass eine 90jährige Dame teilnehmen konnte, weil sie trotz Krücken eigenständig in die Kirche kommen konnte.
Das dieses Jahr der Weltgebetstags-Gottesdienst etwas Besonderes war, beweist auch die diesjährige Kollekte. Wir danken für 687 Euro!
So bleibt nur einzuladen für den nächsten Weltgebetstag 2027
100 Jahre Weltgebetstag!
Das Motto lautet Vereint im Gebet für Gerechtigkeit und Frieden.
Wir werden ihn auch im nächsten Jahr wieder feiern. Egal in welchen Räumlichkeiten, versprochen!
Gott trägt mit uns die Last.
Fotos und Text: Loni Wagner




