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Aktuelles

"Hui! Wäller?" - "Allemol!"

Mit dem Westerwälder Gruß heißen wir Sie herzlich auf unserer Homepage willkommen. Mit dieser wollen wir Ihnen unsere Kirchengemeinde ein wenig näher bringen und uns vorstellen. Unsere knapp 6.000 Gemeindeglieder verteilen sich auf vier Pfarrbezirke. Jeder Pfarrbezirk hat eine Kirche, einen Pfarrer und Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Folgende Orte gehören zu den Pfarrbezirken:
Pfarrbezirk I:   Bad Marienberg (Stadt) und Zinhain
Pfarrbezirk II:  Fehl-Ritzhausen, Stockhausen-Illfurth, Bad Marienberg                                 - Eichenstruth, Bad Marienberg - Langenbach und                                       Großseifen
Pfarrbezirk III: Höhn, Dreisbach und Hahn
Pfarrbezirk IV:  Hof, Nisterau und die Seniorenheime in Bad                                               Marienberg.

 

 

Aktuelles aus der Gemeinde

Den Enkelkindern vom Glauben erzählen

Herzliche Einladung zur Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenen Bildung 

„Wo lebt Gott?“. „Warum gibt es Kriege?“… Zwei von vielen Fragen, die Enkelkinder ihren Großeltern stellen.
Gemeinsam Antworten finden, sich darüber austauschen welche Möglichkeiten der religiösen Erziehung es gibt und neue Anregungen mitnehmen, dazu lädt ein Gesprächsnachmittag in der Ev. Kirchengemeinde Bad Marienberg / Pfarrbezirk Fehl-Ritzhausen ein.

Termin:      Mittwoch, 09. März
Zeit:           15.30 Uhr
Ort:            Ev. Kirche Fehl-Ritzhausen
Referent:    Pfarrer i. R. Achim Dautermann

Musikalisches Abendgebet

Der Pfarrbezirk Höhn lädt am Samstag, den 12.03.2016, um 18 Uhr, herzlich  zu einem musikalischen Abendgebet mit dem Chor Psallite in die evangelische Kirche Höhn ein. 

Der Chor Psallite wurde vor mehr als zwanzig Jahren als Projektchor von Jugendlichen anlässlich einer Firmung gegründet. Manche Sängerinnen und Sänger sind schon von Anfang an dabei, andere im Laufe der Jahre dazugekommen. Alle sind mit Spaß am Singen dabei! Als ortsansässiger Chor in Bad Marienberg hat Psallite häufig Auftritte in Gottesdiensten der Pfarrgemeinde, aber auch überregional. Neben Gesängen aus Taizé liegt dem Chor besonders das Neue Geistliche Lied am Herzen. Ein großes Anliegen ist dem Chor das Singen mit der Gemeinde. So sind auch Sie herzlich eingeladen, die Abendgesänge mit Ihrer Stimme zu unterstützen. Herzliche Einladung an alle!!!

Wäller Bündnis zeigt weiter Gesicht

Der kommende Donnerstag steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Weihnachtsfests und der Kultur.

Das von allen Parteien, Gewerkschaften und vielen Verbänden getragene "Wäller Bündnis für Menschlichkeit und Toleranz" veranstaltet am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 ab 18:00 Uhr in Advents- und Begegnungskonzert auf dem Bad Marienberger. Damit soll ein der Jahreszeit entsprechendes musikalisches und kulturelles Zeichen gegen die wiederholt auftretenden Demos gegen die Flüchtlinge in der heimischen Region gesetzt werden. Vier Bands stellen sich in den Dienst der guten. Die Reaktionen auf die Flüchtlingsaufnahme am Stegskopf ließen in den vergangenen Wochen nicht überall auf eine ausgeprägte Willkommenskultur in unserer Region schließen. Besonders über die sozialen Netzwerke und auf den "pegidaähnlichen Veranstaltungen" wurde ein Bild des Westerwalds gezeichnet, das so nicht ist.

"Dem wollen wir uns mit der Veranstaltung in Bad Marienberg erneut entgegen stellen und zusammen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft eintreten und Flüchtlinge willkommen heißen", sagt Gabi Weber, die für den DGB-Koblenz Mitglied im Bündnis ist. hinaus wird es im neuen Jahr vom Bündnis organisierte Infoveranstaltungen geben, bei denen Experten, aber auch haupt- und ehrenamtliche Beschäftigte aus den Einrichtungen und den Flüchtlingsinitiativen vor Ort für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen werden", ergänzt der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Andreas Nick. Hierfür werden sich der Geschäftsführer der CDU Westerwald Harald Orthey und das SPD-Kreisvorstandsmitglied Thomas Mockenhaupt zusammensetzen und ein Konzept vorbereiten", so SPD-Kreisvorsitzender Hendrik Hering.

Am Donnerstag aber sorgen erst einmal heimische Musikgruppen und Bands für ein einzigartige musikalische Umrahmung der Ansprachen der Marmer Pfarrer Oliver Salzmann und Winfried Roth sowie der Lesung der weit über den Westerwald hinaus bekannte Autorin Annegret Held aus Pottum.

Das "Wäller Toleranzorchester" eine Band, die auf Betreiben von Marco Lichtenthäler extra für diesen Abend zusammengestellt wurde, macht den Auftakt. Ein Trio der Pfadfinder Rennerod stimmt zwischen den Beiträgen nachdenkliche Lieder der Pfadfinderbewegung an. Abgerundet wird der Abend dann rockiger. Aus dem Hachenburger Raum spielt die Black Velvet Band auf und aus dem Rhein-Lahn-Kreis kommt mit Corona in the Pipebag eine Band, die 2014 den rheinland-pfälzischen Rockbuster-Newcomercontest gewonnen hat. Das "Wäller Bündnis" bedankt sich herzlich bei allen Bands und Annegret Held, die der guten Sache wegen auf eine Gage verzichten.

Kirchen setzen in Bad Marienberg leuchtendes Zeichen für Menschlichkeit

Viele, sehr viele sind dem Aufruf des Wäller Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz gefolgt: nach Bad Marienberg, wo rund 2000 Menschen eine lebendige Willkommenskultur für Flüchtlinge im Westerwald gefordert haben. Auch die evangelischen Dekanate Bad Marienberg und Selters nahmen mit Pfarrern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen an der Kundgebung teil. Und sie sorgten gemeinsam mit ihren katholischen Geschwistern für einen besonders eindrücklichen Moment: In seiner Rede rief der Bad Marienberger Pfarrer Oliver Salzmann zu einer Schweigeminute für diejenigen auf, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben. Währenddessen entzündeten die Teilnehmer Hunderte Kerzen, die die Katholiken und Protestanten zuvor verteilt hatten.
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Das Friedenslicht war ein hell leuchtendes Ausrufezeichen für das, was die zahlreichen Rednerinnen und Redner an diesem Abend immer wieder betonten: Der Westerwald ist ein weltoffenes, tolerantes Fleckchen und wird auch die rund 1500 Flüchtlinge willkommen heißen, die im naheliegenden ehemaligen Truppenübungsplatz Stegskopf mittelfristig untergebracht werden sollen. „Wir werden die Situation gut bewältigen und die Bedenken ernst nehmen. Wir brauchen das gute Miteinander – und nicht das Schüren von Ängsten“, unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Pfarrer Oliver Salzmann griff den Gedanken in seiner bewegenden Rede auf: Für ihn ist es entscheidend, im Gespräch zu bleiben, aber dennoch klare Linien zu ziehen: „Politische Debatten müssen in diesem Kontext sicherlich erlaubt sein. Aber über die Frage, wie wir uns als Christen den Flüchtlingen gegenüber zu verhalten haben, die bei uns Schutz und Hilfe suchen, kann und darf es keine Diskussion geben.“ Auch die Bibel findet oft eindeutige Worte, wenn vom Miteinander der Einheimischen und Fremden die Rede ist. Salzmann zitierte Verse aus dem 3. Buch Mose, die auffordern, den Fremden im eigenen Land „nicht zu bedrücken“, sondern ihn „wie sich selbst zu lieben“: „Ich wünschte, noch mehr Menschen würden sich diese Zeilen zu Herzen nehmen und wären erfüllt vom Mitleid und der Barmherzigkeit, mit der auch Jesus auf die Not des Einzelnen blickt“, sagte Salzmann und betonte, dass es niemals dem Geiste Christi entspricht, Notleidenden mit Ablehnung zu begegnen. „Denjenigen, von denen Gewalt und Hass ausgeht, aber auch der gesamten Öffentlichkeit im Westerwald, werden wir als Kirche mit Worten der Barmherzigkeit und Menschenliebe in den Ohren liegen.“

Was am Ende des beeindruckenden Abends in Bad Marienberg bleibt, sind wichtige Worte und viele Signale, die zeigen, das sich Herzenswärme selbst im kalten Wäller Wind ausbreiten kann. „Im Matthäus-Evangelium sagt Jesus Christus: ,Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.’“, sagte der Stellvertretende Dekan des Dekanats Selters, Wilfried Steinke, am Rande der Demonstration. „Dieser Satz beinhaltet für mich die Verpflichtung, sich für die einzusetzen, die in unserem Land Schutz suchen. Und er bedeutet für mich, dazu beizutragen, dass Fremde bei uns Heimat finden. Eine Heimat, in der sie sich nicht nur willkommen, sondern geschützt und geborgen fühlen.“
Peter Bongard, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Selters

Protestkundgebung und Mahnwache

Bad Marienberg ist eine weltoffene Stadt, der Westerwald ist ein toleranter Landstrich. Hier leben Menschen unterschiedlichster Kulturen, Herkünfte oder Lebensweisen in Respekt und Toleranz friedlich zusammen. Damit das so bleibt, gehen wir auf die Straße gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten.
Wir treten ein für die Freiheit jedes Einzelnen, die Gleichheit und die Solidarität, unabhängig unserer politischen Vorstellungen und Zielen. Wir Westerwälder stellen uns der Herausforderung die Menschen, die zu uns flüchten menschenwürdig unterzubringen und die, die bei uns bleiben dürfen zu integrieren. So haben wir es seit 1945 mit allen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns gekommen sind, getan. Wir nehmen es nicht widerspruchslos hin, wenn Extreme und sogenannte Patrioten, unter dem Deckmantel der besorgten Bürger, ihre unchristlichen und rechtsextremen Parolen verbreiten. Wir werden nicht schweigen. Extremistisches und menschenverachtendes Gedankengut dürfen in unserer Heimat keinen Fuß fassen. Deshalb gehen wir auf die Straße, deshalb zeigen wir unser Gesicht! Wir sind der Westerwald!


Wir rufen auf zu einer Protestkundgebung und Mahnwache am Donnerstag, den 22. Oktober 2015 18:00 Uhr Bad Marienberg, Marktplatz.


Ablauf:
Begrüßung und Rede Sabine Willwacher, Stadtbürgermeisterin
Rede Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
Rede Uwe Wallbrecher IG Metall Betzdorf für die Gewerkschaften
Rede Pfarrer Oliver Salzmann, ev. Kirchengemeinde
Rede Pfarrer Winfried Roth, kath. Kirchengemeinde

ErstunterzeichnerInnen:
Sabine Willwacher, Bürgermeisterin der Stadt Bad Marienberg
Jürgen Schmidt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Marienberg
Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
Gabi Weber, MdB, Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Koblenz
Pfarrer Winfried Roth, Katholische Kirchengemeinde Hachenburg
Pfarrer Oliver Salzmann, Evangelische Kirchengemeinde Bad Marienberg
Andreas Giehl, Erich Buchner, Barbara Hombach, Kai Enners, Werbegemeinschaft Bad Marienberg
Dekan Martin Fries, Evangelisches Dekanat Bad Marienberg
Wiegand Otterbach, Vorsitzender der Bezirksversammlung, Bezirks Westerwald des Bistums Limburg
Wilfried Kehr, Diakonie Westerwald
Frank Keßler-Weiß, Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn
Detlef Gösel, DRK (Haus für Jugend und Familienhilfe)
Eva Ehrlich-Lingens, Projekt „Willkommenskultur“ der Verbandsgemeinde Bad Marienberg
Dr. Andreas Nick, MdB, CDU –Kreisverband Westerwald
Hendrik Hering, MdL, SPD – Kreisverband Westerwald
Stephan Bach, Erster Kreisvorsitzender der FWG Westerwald
Sarah Westfeld, Bündnis90/Die Grünen Bad Marienberg
Thomas Roth, FDP Kreisverband Westerwald

Den Aufruf unterstützen:
Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD-Kreisverband Altenkirchen;
Dr. Kai Müller, CDU-Kreistagsfraktion,
Tanja Machalet, MdL, SPD-Kreistagsfraktion Westerwald;
Gabi Wieland, MdL;
Ralf Seekatz, MdL;
Erwin Rüddel, MdB,
Dr. Peter Enders, MdL;
Michael Wäschebach, MdL;
Michael Wagner, CDU-Kreistagsfraktion Altenkirchen;
Dr. Josef Rosenbauer, CDU-Kreisverband Altenkirchen;
Karin Donath, Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Altenkirchen;
Anna Neuhoff, MdL;
Manfred Müller Bündnis90/Die Grünen Westerwald;
Martin Klein, Die Linke und Linksfraktion Westerwald;
Peter Klöckner, Bürgermeister der VG Hachenburg;
Edmund Schaaf, Bürgermeister der VG Montabaur;
Gerrit Müller, Bürgermeister der VG Rennerod;
Bernd Brato, Bürgermeister von Stadt und VG Betzdorf;
Gerhard Loos, Bürgermeister der VG Westerburg;
Michael Ortseifen, Bürgermeister der VG Wirges;
Hejo Höfer, Bürgermeister von Stadt und VG Altenkirchen;
Bernd Becker DGB-Kreisverband Altenkirchen;
Helmut Glöckner, DGB-Kreisverband Westerwald;
Walter Strunk, Ortsbürgermeister Daaden;
Stadtratsfraktion:Gruppe Stein/Die LINKE Herdorf

Offizielle Eröffnung Kleiderladen

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Am 15.09.2015 wurde "MittenDRIN - Kleiderladen und mehr" offiziell durch Wilfried Kehr vom Diakonischen Werk im Westerwaldkreis eröffnet und mit einem Segensgebet von Pfarrer Salzmann unter Gottes Segen gestellt. Zahlreiche Vertreter aus der Badestadt und darüber hinaus waren gekommen, um ihre Glückwünsche dem Träger und den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zur Ladeneröffnung zu überbringen. 

Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer

Lions unterstützen Kleiderladen

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Frau Dr. Schmidt-Bovendeert vom Lions Club Bad Marienberg und Pfarrer Salzmann bei der Eröffnung von "MittenDRIN - Kleiderladen und mehr". Der Lions Club unterstützte die Ausstattung des Ladens mit einer großzügigen Spende. Herzlichen Dank!

Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer